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Retro Classics 2017 in Stuttgart
Pokal zum 4. mal in Folge – FSP holt den Titel für den anspruchsvollsten Messestand

 

Nach den Erfolgen der Jahre 2014, 2015 und 2016 holte das Team FSP nun auch in 2017 zum 4. mal in Folge den Pokal für den intellektuell anspruchsvollsten Messestand auf der grössten Messe für klassische Fahrzeuge, der Retro Classics in Stuttgart.
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Traditionell werden während der Retro Classics in Stuttgart besondere Messestände und Fahrzeuge ausgezeichnet. Mit dem Thema „forensische Untersuchungen an klassischen Fahrzeugen“ konnte FSP ein weiteres Mal reüssieren und bekam die begehrte Auszeichnung verliehen.

Die Suite der Auszeichnungen begann im Jahr 2014 mit dem Thema „Originalzustand vs. restauriertes Exemplar“. FSP hatte hierzu zwei gleiche Porsche 356 Speedster in unterschiedlichen Aggregatszuständen auf den Stand gebracht. Im Jahr 2015 folgten 2 Bugatti Typ 35, wobei ein Fahrzeug tatsächlich kein echter Bugatti sondern ein optisch identischer Nachbau der Firma Pur Sang war. In 2016 zeigte FSP einen Meccanica Maniero, ein von Michelotti entworfenes Einzelstück und demonstrierte daran die Komplexität der Gutachtenerstellung.

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2017 kam bei FSP nun ein forensischer Untersuchungsaufbau samt einem Porsche Carrera 2,7 RS zur Ansicht. Gezeigt wurden ein mobiles Röntgengerät sowie per Video die Spektralanalyse zur Metalldatierung sowie die Messung mit Ultraschall. Live wurde die Säure-Ätz-Methode zur Freilegung von Schweissnähten gezeigt; sie dient auch der Sichtbarmachung von manipulierten Nummern.
FSP hat sich besonders der eindeutigen Identifizierung von Fahrzeugen verschrieben und arbeitet mit wissenschaftlich belastbaren Methoden um Fälschungen und Manipulationen zu erkennen.

 

FSP im Video

 

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Vorsprung durch Forschung – forensische Tage bei FSP

 

Porsche RS oder nicht Porsche RS – Identitätsfeststellung durch moderne Untersuchungsmethoden

 

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Porsche Carrera RS 2,7 – echt oder eine Fälschung?


Fahrzeuge werden verändert, repliziert, gefälscht, Identitäten werden übertragen. Zur exakten Identifizierung und Klassifizierung müssen bisweilen tiefgreifende Analysen am Fahrzeug erfolgen.

FSP Classic Competence hat es sich zur Aufgabe gemacht, unterschiedliche Untersuchungsmethoden zur Analyse von Material und Überprüfung von Identitäten, auf den Prüfstand zu stellen. In der sog. “forensischen Woche” wurden hierzu mehrere Methoden an unterschiedlichen Fahrzeugen auf ihre Praxistauglichkeit hin getestet.
Mitarbeiter der Firma mtl Werkstoffprüfung und Berater der Firma HKM (Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH) standen uns, bei den bislang umfangreichsten Tests zur forensischen Untersuchung von klassischen Fahrzeugen, zur Seite.
Zur Untersuchung anstehende Fahrzeuge: Alfa Romeo 1750 GS 1933, Alfa Romeo 8C 2300 Monza, Porsche Carrera 2,7 RS

Vordergründig standen, folgende Fragestellungen fest:

Wie lassen sich manipulierte Fahrzeuge entlarven?
Wie lassen sich Manipulationen an eingeschlagenen Zahlen erkennen?
Anhand welcher Methoden lässt sich das Alter von Metallen genauer datieren?

Folgende Untersuchungsmethoden sollten hierzu näher beleuchtet werden:

– Materialanalyse und Abgleich durch Spektrometer (Spektralanalyse)
– Prüfung auf Schweissspuren in der Peripherie von Nummern
– Säure/Ätz – Verfahren zur Überprüfung auf umgeschlagene Nummern
– Röntgenprüfung
– Ultraschallprüfung
– Härteprüfung (Messung des Kohlenstoffanteils und Rückschluss auf Streckgrenze)

In mehreren Tagen Forschungsarbeit konnte FSP Classic Competence genauere Erkenntnisse gewinnen, über die Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen Methoden sowie deren Verwertbarkeit, Stichhaltigkeit und Aussagekraft. Im Nachgang wurden alle Messergebnisse, Methoden und Kosten zusammengefasst und in eine anwendbare Matrix konzentriert.

 



 

FSP beim Fachtag

„Tatort Garage“ · BELMOT Fachtag 2016 in der „Klassikstadt“ Frankfurt

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Sebastian Hoffmann, Leiter von FSP-Classic Competence in Frankfurt führte das Thema “Wie man die Originalität und Identität von historischen Fahrzeugen erkennt” in seinem informativen Vortrag weiter.

Anhand zahlreicher Fotos stellte er Originale und Fälschungen gegenüber und verdeutlichte anschaulich, wie professionell Fälscher ihr Handwerk beherrschen. Derzeit berichteten große Tageszeitungen lediglich über den Glanz der Branche, jedoch nicht über deren Probleme. Das müsse sich ändern, forderte Fabian Ebrecht, ebenfalls Leiter von FSP-Classic Competence.

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